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Der ganz normale Wahnsinn

Geschichten aus dem Alltag inklusiver WGs

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WOHN:SINN on Tour

Zu Besuch bei inklusiven Wohnprojekten

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Auf dem Weg

Erwartungen, Hürden & Fortschritte bei der WG-Gründung

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Ratgeber

Tipps, Kommentare und Berichte von Veranstaltungen

Inklusiv wohnen mit der eigenen Familie

Eine kindliche Zeichnung von einem Haus. Das Haus hat ein Erdgeschoss, zwei Stockwerke und ein Dachgeschoss. Im Erdgeschoss ist ein Wohnzimmer, ein Esszimmer und eine Küche eingezeichnet. Darauf klebt ein Strichmännchen mit Aufschrift Christine und eine Katze namens Lilly. Im ersten Stock ist ein Schlafzimmer, zwei Kinderzimmer und ein Bad eingezeichnet. Darauf kleben zwei Strichmännchen namens Anna und Vroni. Im zweiten Stock ist ein Arbeitszimmer/Spielezimmer/Gästezimmer sowie ein Gästebad eingezeichnet. Auch hier klebt ein Strichmännchen. Danaben steht der Name Markus. Im Dachgeschoss ist die Katze Charly eingezeichnet.
Bisher habe ich mir eigentlich noch keine großartigen Gedanken über ein inklusives Wohnen gemacht. Für mich war das zusammenwohnen mit meiner Familie das selbstverständlichste auf der Welt. Meine Familie, das sind meine Frau, meine beiden Mädels und zwei Katzen.

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Max ohne Moritz

Max und Moritz
Hallo, liebe Leute auf der Plattform WOHN:SINN. Hier ist Pierre aus Dresden und ja, ich weiß, mein letzter Text war sehr ausführlich geschrieben! Ich versuche mich diesmal kürzer zu fassen. Versprochen...

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Fehler im System – Kommentar zu den Enthüllungen von Team Wallraff

Ein Screenshot des Fernsehbeitrags. Darauf das Wort "Kommentar" in weißer Schrift.
In der RTL-Sendung "Team Wallraff - Reporter undercover" (online ansehen) wurde aufgedeckt, dass in verschieden Wohnheimen und Werkstätten der Lebenshilfe​ behinderte Menschen überaus unwürdig behandelt werden. Nun wird viel diskutiert: Wer ist verantwortlich? Handelt es sich um Einzelfälle oder gibt es solche Vorfälle öfter? Ist es ein Problem der Lebenshilfe oder gibt es derartiges auch in anderen Einrichtungen der Behindertenhilfe? Viele Pflegekräfte pochen verständlicherweise darauf, nicht über einen Kamm geschert zu werden.

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Wohngemeinschaft Nummer 8

Eine alte Türklingel auf einer Holztür. Darüber steht "WG Nr. 8".
Während nach einer kontroversen Wahl zum Bundespräsidenten viele von einem gespalteten Österreich sprechen, rücken in Graz seit einigen Jahren viele Menschen näher zusammen. Seit 2002 gründete die Organisation alpha nova hier zehn inklusive Wohngemeinschaften. In jeder wohnen zwei Menschen mit einer „geistigen Behinderung" und zwei Menschen ohne Behinderung zusammen.

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Die eigene Bude in Winterhude

Die WG Winterhude und Tobi sitzen am gedeckten Essenstisch. Alle sehen in die Kamera, außer Fabian. Der nippt an seinem Weißbier.
Ich sitze am gedeckten Tisch einer inklusiven WG in Winterhude. Gerade haben wir gemeinsam das Abendessen gekocht: Eine bunte Gemüsepfanne und dazu leicht verkohltes Knoblauchbaguette, wie es wohl in jeder WG schon mal auf dem Tisch stand. Fabian nippt genüsslich an seinem alkoholfreien Weißbier. Der junge Mann mit einer sog. „geistigen Behinderung“ genießt sichtlich sein selbstbestimmtes Leben unter Gleichaltrigen.

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Keine Wonne an der Tonne

Kati hält den Deckel der Mülltonne.
Das ist er also, der erste Winter in meiner neuen WG. Seit April wohne ich in einem Münchner Vorort zusammen mit meiner kleinen Schwester Melanie. Läuft gut soweit! Besser, als es uns prophezeit wurde. Aber das Verhältnis zwischen meinen Geschwistern und mir war immer sehr eng, und letztendlich auch einer der Gründe, warum ich aus Berlin wieder in die Heimat gekommen bin. Sie haben mir einfach gefehlt.

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